Kein Bier von, für und mit Nazi Fans – Teil III

Am 09. März 2019 veröffentlichte der Geschäftsführer P. Kääriäinen auf Facebook ein Statement, indem er sich schockiert zeigte, dass er ein Nazi oder SS-Fan bezeichnet wird. Er entschuldigt sich bei allen Kriegsopfern in Deutschland, er wollte keine Gefühle verletzen und er würde seinen Vorstandsvorsitz des finnischen SS-Traditionsvereins „Veljesapu-Perinneyhdistysry“ (Brüder Hilfe e. V.) sowie seine Mitgliedschaft nieder legen.

Wir begrüßen diesen Schritt von Hernn Kääriänen, halten ihn aber für ein taktisches Manöver aus rein wirtschaftlichen Erwägungen. Er will so lediglich die entstande öffentliche Aufmerksamkeit in Deutschland, Finnland und Russland beruhigen. Nach wie vor gibt es keine kritische Auseinandersetzung über die Beteiligung an Verbrechen der Freiwilligen der finnischen SS-Division, noch eine Würdigung der Opfer. Solange diese ausbleibt, werden wir uns weiter mit dem Thema beschäftigen.

Kein Handshake mit Nazis

Morgen, am 16. März 2019, wird in dem Veranstaltungsort Titanic Chaussee Berlin das Kampfsport Event Elite Fight Night durchgeführt. Zu diesem Event wird der Neonazi Martin Bissinger teilnehmen. Bissinger war bis 2016 Stützpunktleiter der neonazistischen Partei “III. Weg” Schwaben. Der “III. Weg” entstand aus einem Zusammenschluss mehrerer Neonazi-Kameradschaften – dem Freien Netz Süd – in Bayern (Franken), kurz bevor diese 2014 verboten werden sollten. Die Partei bezieht sich eindeutig und mit klaren Bezug zum Nationalsozialismus. Bissinger tauchte im letzten Jahr vermehrt im Umfeld der völkisch-nationalistischen “Identitären Bewegung” (IB) in Halle auf. Die IB ist eine rechte, rassistische Gruppe und hat in Halle eine kleine, aber aktionsorientierte Gruppierung mit dem Namen “Kontrakultur”.

All das zeigt, dass Bissinger mit seiner neonazistischen, völkisch-nationalistischen und rassistischen Ideologie nie gebrochen hat. Das Kampfsport Event Elite Fight Night hat auf unseren Brief hin nicht reagiert. Dies ist nicht hinzunehmen: keine Bühne für Neonazis im Kampfsport. Bissinger gehört nicht in den Ring, sondern runter von der Matte! Solange bis er mit seiner Ideologie und seinen früheren und jetzigen Kameraden nicht gebrochen hat. Elite Fight Night verharmlost durch die Teilnahme von Bissinger Nationalsozialismus und Faschismus und die dahinter stehende menschenverachtende Ideologie. Kein Handshake mit Nazis!

Brief des Berliner Bündnis gegen Rechts an Elite Fight Night:

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 16. März 2019 veranstalten Sie das Kampfsportevent Elite Fight Night. Bei diesem Kampfsportevent messen sich die besten Kämpfer*innen verschiedener Disziplinen.
Aber Kampfsport ist mehr als das: Es geht um Respekt, Teamgeist und Toleranz. Daher waren wir verwundert, als wir auf der Facebook-Seite der Hallenser Kampfsport Schule von der Teilnahme Martin Bissingers an Ihrem Turnier erfahren haben (1). Bissinger war bis 2016 Stützpunktleiter der neonazistischen Kleinstpartei „Der III. Weg“ Schwaben. Diese Partei bezieht sich offen und positiv auf den Nationalsozialismus. Seit 2018 taucht Bissinger vermehrt im Umfeld der völkischen Identitären Bewegung in Halle auf (2). Einen glaubhaften Ausstieg, der einen klaren ideologischen Bruch mit seinem neonazistischen Gedankengut erkennen lässt, gibt es von ihm derzeit nicht.

Als Veranstalter des Kampfsportevents kann es Elite Kickboxing nicht daran gelegen sein, die gute Arbeit durch die Teilnahme eines Kämpfers und Neonazis zu beschädigen. Geben Sie Martin Bissinger keine Bühne, bis er sich öffentlich, glaubhaft und nachvollziehbar von seinen neonazistischen Gedanken distanziert hat. Setzen Sie sich für Respekt und Toleranz ein und laden Sie Martin Bissinger aus. Denn Nazis gehören nicht auf die Matte. Daher gilt: Kein Handshake mit Nazis!

Mit freundlichen Grüßen
Vom Berliner Bündnis gegen Rechts

Quellen:
1: https://www.facebook.com/lafamilia.fightclubhalle/photos/a.399977790198507/1040677319461881/?type=3&theater
2: https://runtervondermatte.noblogs.org/zur-erinnerung-3-invictus-fightnight-in-saalfeld-thueringen-mit-neonazistischer-beteiligung/

Kein Bier von, für und mit Nazi-Fans II

Der Geschäftsführer der Brauereikneipe Bryggeri Helsinki in Prenzlauer Berg hat die letzten Tage genutzt und sich in diversen Zeitungen als Opfer generiert. Der Kritik gestellt hat er sich aber nicht. Er verharmlost sein tun für den finnischen SS-Traditionsverein „Veljesapu-Perinneyhdistysry“ (Brüder Hilfe e. V.) und stellt sich und die Arbeit des Vereins als unpolitisch dar.

Das ihm der Trouble der letzten Tage unangenehm ist, zeigt ein Blick auf die Seite des Verein. Nach dem ein Artikel in der TAZ über die Verbindungen erschienen war, verschwanden schnell die Hakenkreuze und Runen von der Webseite. Das Menu wurde reduziert. Auch Fotos, das Himmler-Zitat und weitere unkritische Bezüge zum Nationalsozialismus sind entfallen. Stattdessen gibt es jetzt einen relativierenden Text. Wir haben Screenshots von der Homepage gemacht, bevor sie verändert wurde (siehe Bilder).

Für uns ist das bloße Löschen nicht genug! Wir haben keine Lust auf SS-Fans in unserer Nachbarschaft. Wir wollen keine Heldengeschichten von Opa hören, sondern das Leiden der Opfer der Shoa und des Nationalsozialismus in den Fokus rücken und ihrer Gedenken. Daher bleibt es dabei: Kein Bier von, für und mit Nazis.

Kein Bier von, für und mit Nazi-Fans

Im Prenzlauer Berg (Raumer/Göhrener Str.) befindet sich die Brauereikneipe “Bryggeri Helsinki”.

Der Geschäftsführer dieser Gaststätte und der gleichnamigen Brauerei Pekka Kääriäinen aus Helsinki ist Vorsitzender des SS-Traditionsvereins „Veljesapu-Perinneyhdistysry“ (Brüder Hilfe e. V.) in Finnland.

Dieser Verein pflegt die Tradition eines 1.400 Personen starken finnischen SS-Bataillions. Die Schutzstaffel, kurz SS, war eine zentrale nationalsozialistische Organisation. Sie war für den Betrieb der Konzentrations- und Vernichtungslager verantwortlich und als Waffen-SS an unzähligen Kriegsverbrechen beteiligt. Im Zuge der Nürnberger Prozesse, in denen Kriegsverbrechen verhandelt wurden, wurde die SS als verbrecherische Organisation eingestuft.

Auch das finnische SS-Bataillon, das sich aus Freiwilligen rekrutierte, war neusten Forschungen des finnischen Nationalarchives zufolge an Kriegsverbrechen und dem Holocaust beteiligt. Von 1941 bis 1943 kämpften finnische Soldaten und Offiziere als Teil der berüchtigten SS-Division “Wiking” an der Ostfront. Dass sie dabei an der Ermordung von Jüd*innen und Kriegsgefangenen beteiligt waren, gilt als sicher.

Auf der Homepage des Traditionsvereins finden sich jede Menge Abbildungen von Runen, SS-Symbolen und sogar Hakenkreuzen. Berichtet wird von einem Treffen mit dem deutschen SS-Verein “Korps Steiner” (2004) und der Teilnahme an einer Gedenkfeier auf einem SS-Friedhof in der Ukraine (2007). Voller Stolz wird Heinrich Himmler zitiert, der über das finnische SS-Bataillion sagte: “Ich danke Ihnen für Ihren mutigen Dienst, den Sie für den Ruf und die Ehre Ihrer schönen patriotischen Armee in der SS geleistet haben. “

In der Kneipe “Bryggeri Helsinki” weist nichts auf eine Verherrlichung des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen hin. Schließlich geht es um den Umsatz. Doch das sich viele Traditionsvereine nur durch die finanzielle Unterstützung ihrer Mitglieder halten, ist weitgehend bekannt. Daher kann uns das Bier hier nicht schmecken. Wir haben keinen Bock auf die Verherrlichung von verbrecherischen Organisationen. Wir fordern: Nazi- und SS-Traditionsvereine müssen aufgelöst werden.

Kein Bier von, für und mit Nazis – weder hier noch in Finnland.

Weitere Informationen und Material

Kiezladen Zusammenhalt (Dunckerstr. 14)

http://www.taz.de/Finnischer-SS-Fan-bei-der-Gruenen-Woche/!5563545/

https://www.arkisto.fi/news/2312/3728/The-Finnish-SS-volunteers-and-atrocities-against-Jews-Civilians-and-Prisoners-of-War-in-Ukraine-and-tha-Caucasus-Region-19411943/d,ajankohtaista-en

https://nationalpost.com/news/israeli-historian-lauds-finland-for-report-on-wwii-killings


Pressemitteilung des Berliner Bündnis gegen Rechts zu dem bevorstehenden Prozess wegen Protesten gegen den rechtsextremen Identitären-Aufmarsch im Juni 2016

Berlin, 18.02.2019

Fast drei Jahre nach dem Aufmarsch der rechtsextremen Identitären Bewegung (IB) in Berlin Mitte findet am kommenden Donnerstag ein Prozess gegen eine Antifaschistin wegen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ statt.

Die Polizei sperrte damals den Versammlungsbereich großräumig ab. Trotzdem konnte die IB-Demo damals nach einem Teil der Strecke blockiert werden. Die gewaltsame Festnahme fand weit abseits der rassistischen Demo statt.

David Kiefer, Pressesprecher des Berliner Bündnis gegen Rechts:

„Es ist notwendig und legitim zu Protesten gegen rechte Demos zu gehen – und natürlich leisten wir Widerstand gegen rassistische Hetze! Daher rufen wir dazu auf, solidarisch zu sein und die Betroffene in diesem Prozess mit unserer Anwesenheit zu unterstützen!“

Der Prozess findet am Donnerstag, den 21.02., ab 12 Uhr im Amtsgericht Tiergarten in der Turmstraße 91 in Saal 671 statt.

Pressekontakt:

David Kiefer, Pressesprecher “Berliner Bündnis gegen Rechts“

Mail: presse@berlingegenrechts.de

# https://berlingegenrechts.de

# https://www.facebook.com/berlinerbuendnisgegenrechts

# https://twitter.com/bbgegenrechts

Berlin? Besser ohne Nazis, AfD, Identitäre Bewegung, …

Rechtsrock-Konzert am 22.12.2018 in Berlin

Für Samstag, den 22.12.2018, wird ein Rechtsrock-Konzert im Süden Berlins beworben. Angekündigt ist ein sogenannter Balladenabend mit der Band “Kategorie C”, einer neonazistischen Band aus Bremen, die gemeinhin als wichtiges Bindeglied zwischen Fußball-Hooliganismus und rechtsextremer Szene anzusehen ist. Der Ort des Konzert wird bislang nicht öffentlich bekannt gegeben. Beworben wird das Konzert auf superbolle.com, einer Internetseite, die von Rene Lattinger betrieben wird. Dieser war bereits 2009 Pressesprecher der rechten Modemarke “Erik and Sons”, die wie “Thor Steinar” mit rechten Szenencodes spielt und in Neonazi- sowie rechten Hooligan-Milieus verbreitet ist. “Erik and Sons” hatte bereits im November 2009 versucht ein Konzert mit der Band “Kategorie C” in Lichtenberg zu veranstalten. Hier wurde die Eventhalle der Trabrennbahn Karlshorst angemietet. Nachdem die Tatsache in der Presse veröffentlicht wurde, wurden ihnen die Räumlichkeiten für das Konzert gekündigt 1. Es ist anzunehmen, dass die Veranstalter daher den genauen Ort des Konzerts daher bisher nur intern kommunizieren. Es ist wahrscheinlich , dass der Veranstaltungsort des Konzerts sich in einem der benachbarten Brandenburger Landkreise befindet, die gut mit der S-Bahn oder Regionalbahn erreichbar sind. Das Konzert kostet laut der Internetseite superbolle.com 15€, der Veranstaltungszweck wird mit “für Lawi” angegeben. Dabei handelt es sich um Nico Hlawanka, dessen Spitzname “Lawi” ist. Dieser ist ein langjähriger Weggefährte von “Erik and Sons” und wird dem neonazistischen Hooligan-Milieu des BFC Dynamo Berlin zugeordnet. Hlawanka spielte bereits in einem Musikvideo des NPD-nahen Liedermachers Sacha Korn mit. Der Einlass des Konzertes wird mit 18 Uhr angegeben werden, der genaue Ort soll eine Stunde vorher auf der oben genannten Internetseite veröffentlicht werden.

Festnahmen/ Strafbefehle wegen Proteste gegen Identitäre Bewegung 2016/17

Sowohl 2016 als auch 2017 haben wir gemeinsam erfolgreich die geplanten Demonstrationen der Identitären Bewegung blockiert. Leider kam es an beiden Anlässen zu einer Reihe von Festnahmen & Identitätsfeststellungen, derzeit gehen uns wieder einige Strafbefehle zu. Wir möchten gerne Betroffene von Repression koordinieren und vernetzen, um gemeinsam ein Vorgehen zu besprechen, Soli-Aktionen zu planen und um sich auszutauschen. Meldet euch bei uns (verschlüsselt!), wenn ihr Betroffen seid!

Grundsätzlich gilt: Nicht äußern bzw. beim Strafbefehl die kurze Widerspruchsfrist von 2 Wochen beachten! Meldet euch unter antirep@berlingegenrechts.de. Unseren öffentlichen Schlüssel findet ihr hier. Weitere Infos unter: https://berlingegenrechts.de/antirepression/

Rechte Kundgebung am Brandenburger Tor (01.12.)

Für den kommenden Samstag, den 01.12., rufen rechte Gruppen wie Zukunft Heimat, Pegida und “Wir für Deutschland” zu einer Kundgebung unter dem Motto „Migrationspakt stoppen“ um 14 Uhr vor dem Brandenburger Tor auf.

Seit Wochen verbreiten Rechte Verschwörungstheorien und wirre Behauptungen über die vermeintlichen Konsequenzen des UN-Migrationspaktes, der Anfang Dezember von der UN-Generalversammlung angenommen werden soll. Tatsächlich soll der „Globale Pakt für sichere geordnete und geregelte Migration“ den Schutz und die Rechte von Migrant*Innen hervorheben und die internationale Zusammenarbeit zum Thema Migration fördern – völkerrechtlich bindend ist er nicht. Dass Rechte Gruppen, insbesondere die AfD, den Migrationspakt jetzt zum Thema machen, obwohl die Formulierung bereits seit Monaten feststeht, zeigt einmal mehr, dass es nicht um Debatten, sondern allein um rechte Stimmungsmache geht.

Aktuell liegen uns keine Informationen zu Gegenaktivitäten vor.
Werdet aktiv gegen rassistische Hetze!

Festnahmen wegen Protesten am 09.11.

Unsere Proteste gegen die Nazi-Demo am 80. Jahrestag der Reichspogromnacht waren so laut, vielfältig und zahlreich, dass die Organisatoren angekündigt haben, keine weiteren Demos in Berlin durchführen zu wollen -Das freut uns sehr! Leider kam es im Umfeld unserer Kundgebungen auch zu polizeilichen Maßnahmen gegen protestierende Menschen. Wenn ihr zu den Betroffen gehört: Fertigt ein Gedächtnisprotokoll an und nehmt Kontakt zu uns auf (gern mit PGP https://berlingegenrechts.de/wp-content/uploads/2017/06/0x37D86761.asc)!

Wir sammeln die Kontaktdaten aller Betroffener und werden die Anti-Repressionsarbeit in Rücksprache mit EA und der Berliner Ortsgruppe der Roten Hilfe koordinieren. (Gedächtnisprotokolle bitte nie per Mail verschicken!!)

Solltet ihr Post erhalten, meldet euch schnell beim EA, der Berliner Ortsgruppe der Roten Hilfe oder dem Berliner Bündnis gegen Rechts.

Pressemitteilung des Berliner Bündnis gegen Rechts zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch am 09.11.2018

Unter dem Motto „Gedenken heißt Handeln!“ beteiligten sich am 80. Jahrestag der Reichspogromnacht mehr als 5.000 Menschen an zwei Demonstrationszügen und sechs Kundgebungen gegen den Naziaufmarsch. Dem Aufruf der Nazis folgten kaum mehr als 100 Personen.

David Kiefer, Pressesprecher des Berliner Bündnis gegen Rechts: „Der Naziaufmarsch am 80. Jahrestag der Reichspogromnacht stellt eine unerträgliche Verhöhnung der Opfer der Shoah dar. Mit unserem lauten, bunten und vielfältigen Aktionen haben wir gezeigt, dass sich viele Menschen Antisemitismus und rechter Hetze entgegenstellen.“

Ein breites Bündnis aus antifaschistischen Gruppen, Künstler*innen, Anwohner*innen-Initiativen, der Berliner Clubszene, Jugendorganisationen und vielen weiteren Gruppen hatte zu den Protesten aufgerufen. Neben einer antifaschistischen Aktionswoche mit Gedenk- und Informationsveranstaltungen im Vorfeld des 9. November gab es am Tag selbst viele kreative Aktionen wie z. B. Soundcollagen und Lichtinstallationen.

„Der Protest der Zivilgesellschaft im Vorfeld hat Wirkung gezeigt. Gerade einmal etwas mehr als 100 Personen sind dem Aufruf der Nazis gefolgt. Für die Zukunft fordern wir, dass Demonstrationsrouten von Naziaufmärschen frühzeitig bekannt gegeben werden, um antifaschistische Proteste nicht weiterhin zu behindern.“

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage:
https://www.berlingegenrechts.de

Pressekontakt:
David Kiefer, Pressesprecher “Berliner Bündnis gegen Rechts“
Tel.: 0160 – 94 85 99 72, Mail: presse@berlingegenrechts.de