7. Mai – Für ein solidarisches Berlin!

Es reicht!

Rassistische Übergriffe, AfD, Anschläge auf  Geflüchtetenunterkünfte und heute der Aufmarsch von Rassist*innen und Nazis. Seit Monaten sind die Rechten  auf dem Vormarsch. Es scheint, als würden sie das Klima  in unserer Stadt langanhaltend bestimmen.

Können wir das aufhalten?

Ja, wir sind überzeugt davon. In unserer Stadt gibt es eine antirassistische Mehrheit, die wieder sichtbar  werden muss. Wir brauchen deutlichen und massenhafte Protest, der zeigt: Für jegliche menschenverachtende Hetze ist hier kein Platz. Deshalb schließen wir uns zusammen.

Warum ein Bündnis gegen Rechts?

Wir wollen ein Bündnis aller, die mit uns gemeinsam gegen Rechts auf die Straße gehen. Wir stehen  für ein solidarisches Berlin, in dem alle gleichberechtigt leben können. Dabei setzen wir auf vielfältige Aktionsformen und wollen eigene Akzente setzen. Kontinuität und Verlässlichkeit sind uns wichtig.

Seid dabei!

Wir selbst sind ein Zusammenschluss von mehreren Gruppen und Personen mit unterschiedlichen  politischen Positionen. Uns eint der Antifaschismus. Wir haben uns auf bestimme Eckpunkte geeinigt,  die als Grundlage unserer Zusammenarbeit dienen. Falls ihr Interesse habt, bei uns mitzumachen,schreibt uns doch einfach eine Email: buendnisgegenrechts@riseup.net

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Keinen Meter den Brandstiftern! Naziaufmarsch blockieren!

02.04.16 Marzahn-Hellersdorf, 13 Uhr

Gemeinsame Anreise / Vortreffpunkte

  • 11 Uhr U-Bhf Frankfurter Allee (Menschen aus den nördlichen Bezirken, Pankow, Wedding, Friedrichshain, Lichtenberg und Co.)
  • 11 Uhr S-Bhf Ostkreuz (Menschen aus dem Süden, Neukölln, Kreuzberg, Treptow und Co.)

Aufruf

Mahe_Plakat_kleinSeit über zwei Jahren ist der Bezirk Marzahn-Hellersdorf ein Brennpunkt rassistischer Übergriffe und rechter Mobilisierung. Das spüren insbesondere die Geflüchteten in den Not- und Containerlagern des Bezirkes, die der Senat gerade hier konzentriert errichtet hat.
Marzahn – Hellersdorf im Januar 2016:
Eine hochschwangere Geflüchtete wird attackiert und verletzt. Eine Gruppe Flüchtlingskinder wird mit einem Messer bedroht. 30 Rassisten patroullieren auf der Jagd nach kriminellen Ausländern. Zehn Neonazis mit zwei Hunden belagern eine Flüchtlingsunterkunft. Aus einem an einer Unterkunft vorbeifahrenden Auto fallen Schüsse. Ein Mann greift in der Tram ein Flüchtlingspaar und dessen vier Kinder an.
Jetzt hat die Initiative „Nein zum Heim“ die Frechheit, zu einer Demonstration unter dem Motto „Sicherheit statt Angst“ aufzurufen. Die Initiative besteht aus Neonazis von NPD, „Die Rechte“, „III. Weg“ und Kameradschaften, als auch aus rassistischen Anwohner*innen. In sozialen Medien macht die Initiative Stimmung gegen Geflüchtete. Jede Meldung aus dem Berliner Polizeibericht für Marzahn-Hellersdorf wird geteilt und behauptet, alle Täter*innen seien Geflüchtete und damit verantwortlich für „Unsicherheit“ auf den Straßen.
Dabei sind sie es, die Angsträume schaffen, für Geflüchtete ebenso wie für die Bewohner*innen von Marzahn, die den rassitischen Konsens nicht teilen.
Am 2.4. wollen wir uns diesem Aufmarsch entschlossen entgegenstellen. Marzahn-Hellersdorf darf nicht zur rechten Hegemoniezone werden. Geflüchtete müssen menschenwürdig, sozial verträglich und sicher vor Übergriffen untergebracht werden.
Freiheit stirbt mit eurer Sicherheit! Kein Meter den rassistischen Brandstifter*innen!

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Demoroute

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